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Bericht vom Zeltlager 2006 - Partnerschaftsverein Grävenwiesbach
 

Am 3. August machten sich 14 Jugendliche aus Grävenwiesbach und Umgebung auf die Reise zu einem 5-tägigen Zeltlager nach Wuenheim im Elsass. Dieses Zeltlager wurde von dem Partnerschaftsverein Grävenwiesbach organisiert, zu dessen 10-jährigem Bestehen und dem 25-jährigem Jubiläum der Verschwisterung beider Gemeinden.

Nachdem das Gepäck und die Reisenden in den beiden Bussen verstaut waren setzten sich auch die beiden Fahrerinnen Anette Ciupke und Michaela Krüger hinter die Lenkräder und es ging auf die Fahrt, wo sich die Jugendlichen untereinander schon mal besser kennen lernen konnten. Die drei Mitglieder des Partnerschaftsvereins Grävenwiesbach Xenia Weber, Anette Ciupke und Michaela Krüger haben sich als Betreuerinnen für diese Tage zur Verfügung gestellt. "Schließlich liegt uns die Freundschaft mit den Wuenheimern sehr am Herzen und wir möchten diese weiterführen und vertiefen", so Michaela Krüger und Xenia Weber.

Auch Bürgermeister Hellwig Herber fuhr in der Kolonne mit seinem Wagen mit in's Elsass. In Wuenheim angekommen wurden alle herzlich von den französischen Freunden begrüßt und danach wurden in deutsch-französicher Zusammenarbeit die Zelte aufgebaut. Als dies geschafft war, setzten sich alle zu einer kleinen Vorstellungsrunde zusammen und dabei wurden T-Shirts, welche der Partnerschaftsverein Grävenwiesbach gestiftet hatte, an alle Teilnehmer verteilt.

Zum Abendessen gab es Spagetti mit Tomatensoße, welche von dem Wuenheimer Partnerschaftsverein selbst gekocht wurde. Hierbei wurden die Freundschaften, welche sich im vergangenen Jahr bereits entwickelt hatten, aufgefrischt und vertieft. Bis spät in den Abend saßen alle beisammen und erzählten, spielten Karten oder Tischtennis bis dann nach und nach alle in den Zelten verschwunden waren.

Am Freitagmorgen hieß es dann früh aufstehen für ein gemeinsames Frühstück. Es musste sich jeder gut stärken, denn es ging los zu einer Wanderung auf den "Grand Ballon", welcher in 1.440 Meter Höhe liegt. Es wurden ca. 700 Höhenmeter überwunden bei einer für alle anstrengenden Wanderung (stets bergauf). Leider war die Aussicht an diesem Tag auf dem "Grand Ballon" nicht sehr gut, so dass sich alle gleich auf den Weiterweg zur Berghütte machten, wo alle gemeinsam übernachtet haben. Nach einem zünftigen Grillabend auf der Berghütte wurden die Freundschaften bei Spielen wie Tischfußball, Uno oder sonstigen Karten- und Würfelspielen weiter vertieft.

Leider hat es in der Nacht und am Samstagmorgen kräftig geregnet und so musste die Wanderung zum "Hartmannsweiler Kopf" (Kriegerdenkmal) abgesagt werden. Alle wurden mit den Autos wieder sicher und trocken nach Wuenheim gebracht. Als Alternative besuchte die Grävenwiesbacher Delegation die Stadt Colmar. Dort hatte man Zeit für einen Einkaufsbummel oder nur zum gemütlichen Verweilen in einem Cafe, da sich das Wetter wieder von seiner besseren Seite zeigte. Am Abend besuchten die Grävenwiesbacher gemeinsam mit den Wuenheimer Freunden das Winzerfest. Dort wurde etwas Wein und Sekt probiert und zu der fetzigen Musik der Band getanzt.

Am Sonntag Vormittag haben sich alle entschlossen, das Denkmal am "Hartmannsweiler Kopf" zu besichtigen und so fuhren die beiden Busse wieder mal bergauf. Nach der Besichtigungstour besuchten alle gemeinsam noch einmal das Winzerfest. Am Abend wurde dann eine riesige Portion Pizza für alle bestellt und nachdem diese bis auf das letzte Stück verputzt war, saßen alle bis spät in die Nacht zusammen und vertieften weiter ihre Freundschaften.

Am Montag war es dann so weit, die Heimreise stand bevor. Viele wollten gerne noch ein paar Tage länger bleiben und somit war es für die Betreuerinnen schwer, die Jugendlichen zum Aufräumen und einpacken zu bewegen. Es wurden kurz vor der Abfahrt noch fleißig Adressen und Telefonnummern zwischen den französischen und den deutschen Jugendlichen ausgetauscht. Alle sind sich einig, dass sie sich gerne wieder sehen möchten. Nach einer ruhigen Heimfahrt, wo die meisten ihren Schlaf nachgeholt haben, wurden sie von dem Bürgermeister Hellwig Herber wieder in Grävenwiesbach begrüßt. Dieser hatte sich bereits am Samstag auf die Heimreise gemacht, da in Grävenwiesbach das jährliche "Backesfest" bevorstand.

Die Jugendlichen verabschiedeten sich bei Ihren Betreuerinnen mit den Worten "beim nächsten Mal sind wir wieder dabei!"

Partnerschaftsverein, Michaela Krüger, Oktober 2006


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