| Der Ursprung der katholischen Gemeinde Grävenwiesbach liegt in der Errichtung einer Seelsorgestelle für die vielen Heimatvertriebenen zum Kriegsende im Jahr 1945. Anfänglich fanden die Gottesdienste in Privathaushalten, später in der evangelischen Kirche statt.
Am 12.11.1953 wurde in der Gartenstraße die heutige Kirche, die nach längerer Bauzeit und viel Eigenleistung fertiggestellt werden konnte, durch Generalvikar Merkel aus Limburg eingeweiht. Zum Kirchenpatron wurde der 1934 heiliggesprochene Konrad von Parzham ernannt.
Am 01.10.1960 wurde aus den Kirchengemeinden Grävenwiesbach und Brandoberndorf und am 01.08.1979 aus der Großgemeinde Grävenwiesbach eine Pfarrvikarie errichtet.
Von 1985 bis 2005 gehörte Grävenwiesbach mit den Gemeinden Usingen, Kransberg und Wernborn zum "pastoralen Raum Usingen". Ende 2005 wurde der pastorale Raum mit den Gemeinden Neu Anspach, Wehrheim und Pfaffenwiesbach erweitert und bildet heute den "pastoralen Raum Usinger Land" mit Pfarrer Lawatsch als priesterlichem Leiter.
Im November 2005 übernahm Diakonatsassistent Joachim Pauli die seelsorgerischen Aufgaben in Grävenwiesbach, nachdem Pastoralreferent Norbert Nakatenus nach über 19-jähriger Tätigkeit in Grävenwiesbach aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden war.
Unterhalb der Kirche befindet sich das Pfarrhaus mit den Gemeindebüros und Gruppenräumen, die auch für private Anlässe genutzt werden können.
Anfang 2006 gehören der Kirchengemeinde 875 Mitglieder an, davon ca. 140 Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre.
Mit dem Kirchenchor unter der Leitung von Herrn Bruchhäuser und dem Chor fa una cazone unter der Leitung von Herrn Haubl verfügt die Kirchengemeinde über zwei Chöre, die das Gemeindeleben mitgestalten.
Text: Katholische Kirchengemeinde, Grävenwiesbach |